rest|raum|apparate
hochschule coburgDiese Apparate können die Atmosphären und sinnliche Qualitäten der Stadt aufzuspüren und temporäre Umdeutungen vornehmen. Geometrie und Struktur der Apparate arbeiten dabei als Vehikel sensorischer Wahrnehmung. Deren Materialität wird effektiv (tragend/strukturierend) aber auch affektiv (sensorisch/atmosphärisch) eingesetzt. Der Architekt übernimmt die Rolle eines Zuhörers, der eine neue Bedeutung und Interpretation aushandelt. Für einen Augenblick greift er in einen längerfristigen Prozess ein, um den räumlichen Kontext neu zu konfigurieren und wieder der Aneignung durch die Nutzer zu übergeben. Der Apparat kann ebenfalls im Mikro- und Makromaßstab agieren. Seine Form ist offen für eine subjektive Aneignung. Die Apparate als operative Instrumente filtern und verändern die Raumerfahrung und beziehen sich insbesondere auf Spuren der Nutzungen, Erinnerungen und exisitierende Materialien.
Perfektion und Detailtreue weichen dem Provisorischen und Unvollendeten.
TERMINE
02. DEZEMBER | 18H | EINFÜHRUNGSVORTRAG
03. DEZEMBER | 10-17H | MAPPING, ANALYSE & DESIGNMODELLE
04. DEZEMBER | 10-17H | 1:1 APPARAT
05. DEZEMBER | 10-14H | INTERVENTIONEN IM STADTRAUM
21. JANUAR | 10-14H | PRÄSENTATION


