„Somit besteht eine heutige Raumgestaltung nicht in der Zusammenfügung schwerer Baumassen, nicht in der Schaffung von Hohlkörpern, nicht in den Lagebeziehungen reich gegliederter Volumen. [...] Raumgestaltung ist heute vielmehr ein Verwobensein von Raumteilen, die meist in unsichtbare, aber deutlich spürbaren Bewegungsbeziehungen aller Dimensionsrichtungen und in fluktuierenden Kräfteverhältnissen verankert sind.“ László Moholy-Nagy in: „Von Material zur Architektur“, 1929
Im Mittelpunkt des Sommersemesters steht der Entwurf eines dynamischen Raumszenarios, das auf unterschiedlichste Anforderungen reagieren kann – ein Raum der nicht statisch einer Funktion unterliegt, sondern der durch den Nutzer verändert werden und auf unterschiedlichste Anforderungen „reagieren“ kann. Dieser performative Prozess durchbricht die Grenze zwischen traditionell getrennten Einheiten und ermöglicht eine Kommunikation zwischen Objekt und Betrachter und die Auflösung der Raumgrenzen, die beide ursprünglich trennten.
/students / marlene bücker, tegan emerson, magdalena heliasz, philipp hoffmann, alexandra polyakova, martina poller, julia volkmar
Klasse Raumszenarien /UdK Berlin