Das Unsichtbare ist für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar - es kann sich um eine Substanz, einen Zustand, einen Gegenstand, eine Strahlung oder um ein anderes Phänomen handeln. Zum Projekt einer „erweiterten Vernunft“, das die Phänomenologie seit jeher verfolgt, gehört der Versuch die zahlreichen Verhältnisse zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren zu klären. Welche Formen und welche Offenbarungen kann das Unsichtbare annehmen und wie können diese räumlich und in einer bestimmten Materialität kommuniziert werden? Diese Fragestellung steht im Mittelpunkt des Projektentwurfs - welche räumliche Beziehungen können das Unsichtbare sichtbar machen?
Entwickelt werden soll ein Ausstellungsobjekt mit dem Kommunikationsziel visuell nicht oder schwer wahrnehmbare Phänomene darzustellen. Diese begehbare Raumskulptur soll in ihrer Materialität aus einem Baustoff bestehen und soll räumlich-medial inszeniert werden. Die Größe ist auf 100qbm begrenzt.
⇒ download: pdf (0.5mb)